Donnerstag, 8. September 2016

Märchenwiese 2

Märchenwiese, 05.09.2016, 18:15 Uhr
  
Berndt geht es wieder etwas besser, auch wenn es noch nicht ganz in Ordnung ist. Die Höhenkrankheit hat es schon in sich und war auch verbunden mit völliger Appetitlosigkeit. Wir werden sehen, wie es sich morgen beim Abstieg weiter entwickelt. 

Heute früh sind wir um halb 6 aufgestanden, um den Sonnenaufgang über dem Nanga Parbat zu erleben. Es ist ein grandioses Schauspiel, wenn die Bergspitzen so nach und nach in helles Sonnenlicht getaucht werden. Wir sind am Nanga Parbat auch deutlich näher dran als damals in Nepal an der Arnapurna. 

Nach dem Frühstück sind Ulrike, Christina, unser Guide, der Bergführer und ein Polizist Richtung ehemaligem Basislager der deutschen Expedition zum Nanga Parbat losgezogen. Wir haben noch ein wenig geschlafen, dann draußen in der Sonne gesessen, den Anblick des Nanga Parbat genossen und sind dann ein Stück an dem gewaltigen Gletscher Richtung Basislager gelaufen.
 Es gab hier viel zu sehen, u.a. wie die Leute hier mit einfachen Handsägen sehr große, schwere und gleichmäßige Bretter und Balken aus umherliegenden Bäumen sägten. Damit werden z.B. hier die Hütten gebaut.

 Am Nachmittag sind wir noch mal ein Stück am Gletscher entlanggelaufen, als uns plötzlich Christina, Ulrike und der Polizist entgegen kamen. Unser Guide war noch unterwegs mit dem Bergführer, weil er auch konditionelle Probleme hatte. Die Tour war recht anstrengend. Obwohl ich erst traurig war, dass ich nicht mit zum Basislager wandern konnte, war ich nun doch recht froh, dass wir die Zeit zum Akklimatisieren und erholen genutzt hatte. Und die Wanderung am Gletscher war auch beeindruckend.
Sonnenaufgang am Nanga Parbat

Ich vor dem Gletscher

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