Campingplatz Amtoudi,
19.02.2023
Nach einem gemütlichen
Sonntagsfrühstück ging es um 11 Uhr zu einer Wanderung in den
Canyon. Das erste Stück der Wanderung verlief in einem inzwischen
wieder trockenen Flussbett und war sehr steinig und unbequem. Der zum
Teil noch vorhanden Schlamm an einigen Stellen wurde von den
Dorfleuten in Gefäße geschippt und mit Eseln in die vorhanden
Gärten und kleinen Felder gebracht. Dieser Schlamm ist äußerst
fruchtbar und wir konnten das auch in anderen Orten beobachten.
Rechts und links türmten sich bizarre große Felsformationen auf und
an der linken Seite waren sogar noch eine ganze Reihe Häuser an den
Fels gebaut. 2 kleine marokkanische Jungen boten sich uns als Führer
an und das erwies sich auch ganz praktisch. Immer mehr trat auch der
Charakter der Oase, in der die Ortschaft Amtoudi eigentlich liegt,
zutage. Dattelpalmen, Feigen, Mandelbäume, Oleander, Granatapfel und
winzige kleine Felder mit Hartweizen entdeckten wir. Je weiter wir in
den Canyon hinein kamen, um so mehr Wasser fand sich in dem Flusslauf
wieder an. Immer wieder mussten wir den Fluss auch überqueren und
die Jungen halfen uns, indem sie mit Steinen Furten bauten. Es war
eine wunderschöne Wanderung und irgendwann machten wir dann Rast und
bedauerten, keinen Picknickkorb mitgenommen zu haben. Wir waren alle
von dieser grandiosen Landschaft beeindruckt und haben sie sehr
genossen. Auf dem Rückweg entdeckten wir noch eine romantische
kleine Gaststätte, wo wir mit einigen Anderen noch Tee getrunken
haben.
Das Tadjine-Essen im
Hotelrestaurant auf dem Campingplatz war diesmal ein Reinfall. Es war
weder reichlich, noch schmackhaft und außer vielen Knochen konnten
wir auch kein Fleisch entdecken. Es wird hoffentlich die Ausnahme
bleiben, denn ansonsten waren wir mit dem Essen hier immer zufrieden.
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Frühstück
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| es geht los |
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| die Häuser kleben am Felsen |
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| noch eine Speicherburg |
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| die Jungs bauen Übergänge |
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| die Steine werden größer |
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| Schlamm wird geholt |
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| ein kleines aber feines Restaurant |
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