Samstag, 18. April 2015

Abschied


Antalya, den 17.04.2015

So, der letzte Tag unserer wunderschönen Reise ist nun fast vorüber. Gerade eben hat Miriam in der Prime-Time mit dem Kapitän noch mal eine Zusammenfassung der Höhepunkte dieser Reise gegeben. Ein besonderer Höhepunkt war sicherlich die Suezkanal-Passage, da wir tagsüber den Kanal passiert haben und ab August 2015 die Schiffe bereits ab 03.00 Uhr früh losfahren müssen.

Wir haben uns heute auch von unseren Servicekräften im Restaurant verabschiedet, Amirikan aus Indien, Abner von den Philippinen, Helgard aus Lohmen, I Gusti Bags aus Bali und Andika aus Indonesien.



Die Einfahrt heute vormittag in den Hafen von Antalya war beeindruckend, vor allem durch die hohen Berge, die unmittelbar hinter dem Hafen aufragen. Den Vormittag haben wir noch auf dem Schiff verbracht, ich ganz faul auf dem Pooldeck, Berndt ganz fleißig auf dem Stepper.
13 Uhr sind wir dann mit einem Shuttlebus bis zur Altstadt gefahren und haben von dort unseren Spaziergang in der wunderschönen Altstadt „Kaleici“ begonnen.
Am alten Hafen kamen uns Erinnerungen an 2006 auf, als wir schon einmal mit Maxi, Jens, Kerstin und Freunden durch diesen Teil der Stadt gebummelt sind.




Vor dem Hotel Odile mit dem wunderschönen Blick aufs Meer und die dahinter liegenden Berge haben wir erst einmal Teepause gemacht und die schöne Aussicht genossen. Neben vielen Gästen von der AIDA waren auch schon viele Touristen unterwegs. Die Sonne meinte es recht gut mit uns. 



Dann sind wir weiter in die verwinkelten Gassen der Altstadt gewandert, haben viele kleine Geschäfte und Gaststätten gesehen und vor allem uralte Häuser, zum Teil schon recht gut restauriert.




Unser nächstes Ziel war das Hadriantor, das anläßlich des Antrittsbesuchs des Kaisers Hadrian in seiner neuen römischen Provinz errichtet wurde. Vorher, 334 vor Ch., hatte Alexander der Große Einzug in Antalya gehalten und damit die griechische Epoche in diesem Raum eröffnet.



Danach ging es weiter Richtung Yivli-Minarett, das im Jahre 1219 im Auftrage des seldschukischen Sultans Keykubat errichtet wurde. Am Ende haben wir noch eine Moschee und daneben eine ehemalige Medresse gesehen.
Es war ein zauberhafter Nachmittag in dieser romantischen Altstadt. Leider hatten wir keine Euros mehr und wollten an einem Geldautomaten schnell noch Geld fassen. Wir fanden keinen! Als uns an einer der vielen Gaststätten der Inhaber zum Essen überreden wollte, haben wir ihr nach einem Automaten gefragt. Von den beiden Automaten war der für die Euros „out of order“ und den anderen haben wir nur mit viel Vorsicht bedient. So hatten wir am Ende 2x 10 türkische Lira bekommen, mit denen wir ja eh nichts mehr anfangen konnten. Also sind wir zurück zu der Gaststätte und haben uns 2 türkische Tee und 2 türkische Dürüm mit Hühnerfleisch bestellt. Damit wurden die 20 Lire einem guten Zweck zugeführt. Helgard hat das erste Mal Dürüm gegessen.



Nun können wir sagen: „Wir sitzen hier am Mittelmeer und haben keine Mittel mehr.“
Auf dem Weg zur Haltestelle von unserem Shuttlebus haben wir noch einen letzten sehnsüchtigen Blick auf die idyllische Bucht von Antalya geworfen und uns von dieser warmen orientalischen  Welt verabschiedet.



Heute Abend ist noch Farewell-Party auf dem Pooldeck mit allen Künstlern bei einem Glas Sekt. Wir gehen noch hin und werden dann unsere Koffer vor die Kabinentür stellen.

Als letztes noch einen Einblick, wie wir abends oder nachts noch in der Kabine gesessen und den Blog geschrieben haben.



Morgen geht es 13 Uhr zum Flugplatz und wenn alles klappt, trudeln wir am Sonntag wieder zu Hause ein. Vielleicht gibt es dann noch ein paar Nachträge von mir zu diesem Teil des Blogs bzw. schon Vorstellungen unserer nächsten Reiseideen.

1 Kommentar:

  1. Vielen Dank das ich / wir mit "dabeisein" durften und daneben fazinierende Einblicke Eurer Reise gewinnen konnten!

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