Dienstag, 19. Februar 2019

Märchen aus 1000 und einer Nacht

Rabat, 19.02.2019, 21:42 Uhr

Nach einer wunderschönen Fahrt entlang der Atlantikküste konnten wir in Rabat unser Hotel nicht gleich finden. Wir wussten ungefähre, wo es sein musste, aber da gab es keine Straßen mehr, sondern nur die engen, winkligen Gassen der Medina. Also haben wir auf einem Parkplatz in der Nähe gehalten, nach dem Hotel gefragt und sogleich bedeutete uns ein älterer Mann, wir sollten hier parken und er wolle uns zum Hotel führen. Ein bisschen komisch wurde uns schon, als wir durch die engen Gassen geführt wurden. Aber unser Hotel befand sich wirklich hier.
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Ein echtes Kleinod, 5 Sterne, und schön wie in einem orientalischen Märchen. Es gibt nur 6 Zimmer, ein schönes Restaurant mit Kamin und eine Dach- und Sonnenterrasse mit schönem Ausblick über die Stadt. Zur Begrüßung gab es guten marokkanischen Tee.
Wir sind dann gleich erst einmal durch einen großen Teil der Medina gelaufen, die Händler im Basar waren nicht aufdringlich und es machte Spaß, zu schauen und anzuprobieren.

Wir haben uns getraut, auf dem Basar Mittag zu essen.

Vom Basar sind wir über eine breite Straße vorbei am Parlament (Marokko ist eine konstitutionelle Monarchie) bis zu einer großen Moschee gelaufen, durften sie aber nicht betreten. Auf dem Rückweg haben wir noch einen Tee genossen und uns dabei mit der Geschichte Marokkos beschäftigt.
Von dort sind wir bis ans Meer gelaufen, dass uns heute mit sehr hohen Wellen und der Gischt besonders beeindruckte.

Wir hatten auf der Küstenstraße schon einige Male gehalten. Dann sind wir zum schönsten und romantischsten Viertel von Rabat, der Kasbah gelaufen. Umgeben von einer gewaltigen Stadtmauer findet man in dem Viertel blau-weiße Häuser und viele enge Gassen.

Hier, direkt am Meer gelegen, befindet sich auch das berühmte “Café des Maures”. Von dort hat man einen wunderschönen Blick auf das Meer und andere Stadtteile.

Nach einer Tasse Tee sind wir noch durch die andalusischen Gärten gewandert und dann zurück zum Hotel, immerhin 13670 Schritte.
Wir haben dann jeder 1 Stunde Entspannungsmassage mit Argon-Öl genossen, um dann viertel Zehn ganz romantisch Abendbrot bei Kerzenschein, Blumen und einer guten Flasche Wein zu essen. Service und Bedienung waren sehr gut und wir sind rundherum zufrieden.

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