Carpentras, 07.09.2015
Schon am Morgen strahlend blauer Himmel. Es ist noch angenehm frisch. Kurz vor halb 10 starten wir unsere Wanderung um die Dentelles Sarrasines. Jens hat keinen Rucksack und auch keine ordentlichen Wandersocken, aber es wird schon gehen.
Wir hatten diese Tour schon zwei mal gemacht, allerdings ohne Markierung und nur nach Beschreibung im Buch. Lt. Buch ist von den drei Wanderungen in den Dentelles diese die abenteuerlichste. Der Aufstieg verlief problemlos, manchmal mussten wir die Hände zu Hilfe nehmen. Bald waren wir ganz oben angelangt und konnten über die Felskante auf die malerische Landschaft herunterschauen. Der Ausblick in die Weite der Provence war wieder atemberauben. Auch der Mount Ventoux lag majestätisch vor uns. Selbst Jens und Kerstin waren begeistert, noch.
Wir haben oben eine kleine Pause gemacht und die Aussicht genossen.
Dann ging es schon langsam wieder bergab. Immer wieder trafen wir auch andere Wanderer, unter anderem ein deutsches Ehepaar, die die Tour zum 2. Mal machten. Wir machten gleich noch einen Abstecher auf einen schönen Aussichtspunkt, wo Kerstin schon zum ersten Mal schwächelte. Der Rückweg führte am Fuße der Dentelles über Weinberge talwärts. Nachdem wir in der Mittagshitze über eine halbe Stunde gelaufen sind, standen wir vor einem Abgrund, der auf keinen Fall zu bewältigen war. Wir hatten uns verlaufen. Da half auch nicht, dass wir immer wieder von den süßen Weintrauben naschen konnten. Jens und Kerstin lächelten schon etwas gequält. Aber wir mussten zurück und fanden dann die blauen Punkten, die den richtigen Weg markierten. Wir fanden auch endlich die verrostete Baggerschaufel, die wir schon zwei mal gesucht hatten. Zum Ende ging es nochmal steil bergan, was unsere letzte Kraft erforderte. Oben trafen wir noch deutsche Bergsteiger. Jetzt waren es noch 3 km zurück zum WOMO (für Kerstin gefühlte 50). Trotzdem war wir glücklich, es war eine wunderschöne Tour.
Nach einem kurzen Abstecher zum INTERMARCHE haben wir noch der Cave in Le Beaume de Venise einen Besuch abgestattet und Muskat verkostet. Nun sind davon 12 Flaschen in unserer MONI.
Diesen wunderschönen Tag haben wir mit einem 3-Gänge-Menü beendet, als Aperitif Muskat, als Entree Salat mit Thunfisch, dann gebratene französische Würstchen (die die Moni vollgrspritzt haben) und als Dessert frische Weintrauben.
Nun sitzen wir mit Kerstin und Jens bei Rotwein, Oliven und Käse vor der Moni und lassen den Tag ausklingen.



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