Donnerstag, 1. September 2016

Auf zu neuen Abenteuern



                  01.September 2016-08-31

Nun ist es wieder einmal soweit. Wir sind wieder unterwegs in die große weite Welt und sind schon aufgeregt und sehr gespannt auf das, was wir erleben werden. Unsere Reise führt uns nach Pakistan, ein Land  voller reicher Kultur und vor allem  voller interessanter Berge. Wir sind zu fünft, haben einen Guide u d auch Träger für unser großes Gepäck, da wir auf den Wanderungen nur mit Tagesrucksack unterwegs sind. Müsliriegel und harte Würstchen haben wir als Verpflegung  im Rucksack für unterwegs, ansonsten bekommen wir Essen. 

Wir starten in Islamabad und fahren   dann mit einem Jeep auf dem Karakorum Highway nach Norden in die Berge. Er soll der höchste Highway der Welt sein. 

Am Ende der befahrbaren Piste starten wir unsere erste Wanderung zur berühmten Märchenwiese, wo uns ein toller Panoramablick auf den Nanga Parbat erwartet. Auch am nächsten Tag werden wir dort am Fuße des Nanga Parbat wandern, eventuell bis 4000m  hoch zum historischen Basislager der deutschen Expeditionen 1932-1953. 

Viele interessante Wanderungen erwarten uns. ich hoffe, dass meine Kondition ausreichend  ist. in den letzten Wochen haben wir uns nicht mehr so gut vorbereitet u nd  man ist ja nicht mehr die Jüngste. Unter anderem werden wir den Weg über den Ghulkin-Gletscher bis zum Borith-See nehmen. Wir übernachten zum Teil in einfachen Holzbungalows, oft aber auch einfach im Zelt Im äußersten Norden Pakistans  treffen  die drei höchsten Gebirgszüge der  Erde zusammen, Himalaja, Hindukusch und Karakorum. Im vergletscherten Karakorum liegt der K2, mit 8611 Metern der zweithöchste Gipfel der Welt. 

Die Karten haben wir ausführlich studiert und freuen uns jetzt auf unvergessliche Eindrücke. Ich werde versuchen, regelmäßig zu schreiben, aber es kann sein, dass wir in den Bergen fernab der Zivilisation keine Möglichkeit haben, alles pünktlich abzuschicken.

Also bis bald!

Montag, 4. Juli 2016

Durch die Wolfsschlucht zum Schindergraben

Meine Güte, wie die Zeit vergeht!!Nicht, dass ich untätig war oder anders abgetaucht bin, aber es liegt eine "busy" Zeit hinter mir und ich habe es einfach nicht geschafft, über die vielen Ereignisse zu schreiben.

Heute nun waren wir endlich wieder auf Wandertour, nicht sehr weit, aber wunderschön. Maxi, Elisabeth und ich sind mit dem Auto auf den Parkplatz in Hohnstein an der Eiche  gefahren.Das Tagesticket zum Parken kostet 4 Euro. Dann ging es Richtung Rathaus bis zur Touristinformation. Dort gab es u.a. Schallplatten mit MP3 CD mit Aufnahmen vom Hohnsteiner Kaspertheater aus den 60er Jahren.Ich habe natürlich eine gekauft.Weiter ging es zur Hohnsteiner Kirche,die nach Plänen von George Baehr gebaut wurde und sogar als Vorbild oder Vorläufer der Frauenkirche gesehen wird.Sie hat uns sehr gefallen und mit ihren Galerien tatsächlich ein wenig an die Frauenkirche erinnert. Für den Erhalt der Kirche haben wir auch einen kleinen Obulus entrichtet in der Spendenbox.




Wir wollten weiter auf dem Lehrpfad wandern, also ging es quer durch den Wald auf einem angenehmen Wanderweg hinunter ins Tal.Überall stehen interessante Tafeln mit Informationen über Natur, Geschichte und Landschaft. Im Tal ging es hinein ins Polenztal und gleich wieder rechts über den Kohlichtgrund nach oben. Der Weg lässt sich gut laufen und ist nicht zu steil. Die Natur war beeindruckend. Durch den vielen Regen waren zwar die Wege teilweise ausgespült, aber alles wächst üppig und in voller Pracht. Man könnte manchmal meinen, irgendwo im Urwald zu sein. Oben angekommen, haben wir die herrliche Aussicht Richtung Hohnstein und übers Tal genossen. In der Wanderhütte haben wir gerastet, unsere Bananen und Äpfel gegessen sowie Wasser getrunken. Maxi hatte ca. 8 kg Gepäck im Rucksack und hat den Rucksack tapfer die ganze Strecke bergan, bergab getragen.

Dann folgte der spannende Abstieg über die Wolfsschlucht. Wie immer war großes Begängnis, aber es gab keinen großen Stau.Unterwegs konnten wir noch die trichterförmigen .Fallen der Ameisenlöwen bewundern


Vor allem Elisabeth war fasziniert. Wieder im Tal angekommen, steuerten wir das Gasthaus Polenztal an. Im Biergarten fanden wir schöne Plätze und eine freundliche Bedienung. Vom Speiseangebot waren wir positiv überrascht , die Auswahl war sehr groß und ich entschied mich für Quarkkäulchen, die wie hausgemacht schmeckten



Frisch gestärkt ging es dann über den Schindergraben hinauf Richtung Bärenzwinger und Hohnstein. Die schweren Regenfälle der letzten Tage haben schon einige Schäden auf diesem Weg angerichtet. Aber die üppige Natur war schon beeindruckend für uns, weil man ein solches Wachstum nicht immer sieht. Vorbei an den Überresten der Mauern vom Bärenzwinger konnten wir noch einen schönen Blick hoch zur Burg werfen und kamen wieder vorbei an Rathaus und Touristinformation, wo wir noch mitteilten, dass im Tal an der Straße einige Tafeln nicht oder nur schlecht lesbar seien.Elisabeth war noch begeistert von dem schönen Spielplatz vor dem Parkplatz und hat dort noch ein wenig Zeit verbracht. Das war eine schöne Wanderung, die auch für Kinder sehr interessant und abwechslungsreich ist.