Freitag, 11. März 2016

Starwars in Dubrovnik

Mittwoch,  09.03.2016

Heut war ein schöner, sonniger und warmer Tag, der uns die kroatische Küste, romantische Buchten, türkisfarbenes Wasser, idyllische Ortschaften ohne moderne Großbauten in ein wunderschönes Licht tauchte. Die Gegend hier könnte unser neuer Lieblingsurlaubsort werden.
Heute früh sind wir kurz nach 8 gestartet und nach ca. 20 km auf die Autobahn gewechselt, die sehr ordentlich ist,  ohne Baustellen und relativ wenig Verkehr. Irgendwann kamen wir an die Grenze zu Bosnien-Herzegowina, wurden kontrolliert, fuhren etwa 9 km durch dieses Land, wurden wieder kontrolliert und waren wieder in Kroatien. Je mehr wir uns Dubrovnik näherten, um so malerischer wurde die Landschaft. Es fehlen einfach die Worte, um diese Schönheit wiederzugeben. Maut haben wir auf dieser Strecke 21,83 € bezahlt. Angesichts des schönen Tages beschlossen wir, uns Dubrovnik doch noch anzusehen. Da die Campingplätze hier noch geschlossen sind, haben wir uns mit Moni ins Stadtgewühl gestürzt und hatten nach 1 Stunde verzweifelten Suchens einen Parkplatz (sogar sehr preiswert) gefunden. 
Blick auf die Altstadt 

Blick auf die Altstadt 
In der wundervollen historischen Altstadt wimmelte es heute von Sicherheitskräften und uns fielen sofort die eigenartigen Anbauten an vielen historischen Gebäuden auf. Das Geheimnis lüftete sich schnell. Ab 19 Uhr sollen Dreharbeiten zum neuen Star Wars-Film laufen, die bis zum 17.3. dauern sollen.
Filmkulisse zu StarWars
 So konnten wir auch nicht auf die historische Stadtmauer hinauf und deshalb verkrümelten wir uns in die engen, interessanten Gassen der Altstadt.

 Dort fanden wir auch ein nettes, kleines  Restaurant mit sehr gutem Essen.

Nun sitzen wir in unserer Moni vor den verschlossenen Türen des Campingplatzes und hoffen, dass wir hier ruhig übernachten können.
In Dubrovnik waren wir übrigens nicht nur von der wunderschönen Altstadt begeistert, sondern vor allem von der Sauberkeit überall.

Ich hatte noch einmal 100 Kuna abgehoben (1 € ca.  7 Kuna), aber man kann fast überall auch in Euro bezahlen.

Dienstag, 8. März 2016

Pure Schönheit, aber immer am Rande des Abgrunds

Dienstag, 08.03.2016

Ein Glück, dass ich gestern noch nicht gewusst habe, wo der Jeep heute langfährt, ich wäre vielleicht nicht eingestiegen. Aber so saß ich drin, konnte nicht mehr zurück und es war ein einzigartiges Erlebnis. Unser Fahrer, Rudi II, fuhr sehr ruhig und sicher und hat uns vieles erklärt. Auf den Fotos wird es leider noch nicht deutlich, wie scharf oft die Kurven und wie steil die Abhänge waren. Unser erster Stopp war am Canyon, türkisfarbenes Wasser und helle Felsen ergaben ein traumhaftes Bild. Hier oben auf dem Plateau und im Canyon wurden Teile des Winnetou-Films gedreht.




Weiter oben in den Bergen erfuhren wir, dass dieses Gebiet früher u.a. mal zu Österreich-Ungarn gehört hatte. Wir sahen noch Spuren des Krieges von 92 bis 95, z.B. Gedenktafeln mit Blumen und Warnschilder vor Minen. Nach jeder Kurve bot sich ein anderer wunderschöner Blick auf diese traumhafte Landschaft. Einmal sind wir auch ein ganzes Stück zu Fuß hinauf gestiegen.






Unter einem uralten Baum gab es dann leckeres Mittagessen und Getränke, aber der kalte Wind pfiff uns ganz schön um die Ohren.

 Um diese Jahreszeit trifft man hier keine Menschenseele, die Ziegen- und Schafhirten kommen erst Anfang Mai hier hinauf. Die Wasserversorgung für diese Leute wird z.T. durch natürliche Zisternen gesichert, die in den Felsen entstanden sind. Hier gibt es wunderschöne einsame Wanderwege und man kann 3- bis 4-tägige Wanderungen mit Zelt unternehmen. Ganz schweres Gepäck kann man durch Pferde oder Esel tragen lassen. (wäre ein gutes Training für den Appalachian-Trail)


Wir könnten noch von vielen Einzelheiten schwärmen, es war ein erlebnisreicher Tag.
Kaffeetrinken gab es heute draußen, 3 m vom Meer entfernt.

Eigentlich könnte man hier noch soviel unternehmen und entdecken, aber wir ziehen morgen früh weiter. Kroatien wird auf jeden Fall noch einmal unser Reiseziel werden.