Samstag, 29. August 2015

Sehnsucht nach Ferne


Talsperre Pöhl, Campingplatz Gunzenberg, 29.08.2015

Alles Spitze oder auch nicht.

Seit heute 17 Uhr ist unsere Moni wieder auf Tour mit uns. Unser Enthusiasmus wurde bereits auf der A17 gebremst. Wegen Brückenbauarbeiten war das Dresdner Kreuz gesperrt. Wir wurden über Kesselsdorf zur Auffahrt Wilsdruff umgeleitet. Dabei standen wir 1 Stunde im Stau. Die Weiterfahrt verlief ruhig, aber dann kam die Anzeige "Motorsteuerung" und Moni verlor merklich an Leistung. Also war unser nächstes Ziel der Campingplatz an der Talsperre Pöhl bei Plauen.

Obwohl es schon nach 20 Uhr war, wurde wir sehr freundlich empfangen. Wir haben einen ruhigen Platz mit weiter Sicht. Der Campingplatz ist recht groß und ziemlich voll, hat mehrere ordentliche Sanitätereinrichtungen, eine große Gaststätte und Einkaufsmöglichkeiten.
Wir haben einen Bummel über den Platz und entlang am Ufer des Sees gemacht. Romantik pur bei fast Vollmond über dem See.

Anschließend waren wir noch in der Gaststätte Abendbrot essen, Rostbrätel und Schnitzel. Es ist noch immer ein schöner lauer Abend.

Wir werden morgen erst einmal sehen, ob unsere Moni weiter fahren will, oder ob wir noch einen Tag bleiben und am Montag Plauen bzw. eine FIAT-Werkstatt besichtigen.

Montag, 25. Mai 2015

Das Wandern ist der Wilisch´s Lust

Pfingstsonntag 24.05.2015

Noch versteckt sich die Sonne hinter den Wolken, aber wir beschließen gegen 11 Uhr wieder mal wandern zu gehen.

Im Wander- & NaturführerSächsische Schweiz haben wir auf Seite 226 eine interessante Tour entdeckt, die wir noch nicht erwandert hatten. „Auf und ab zu schönen Aussichten auf die Felsnadeln des Bielatals“

Ausgangspunkt sollte der Parkplatz der Schweizermühle sein. Obwohl wir eigentlich wissen wo das ist sind wir am Ende in Rosenthal auf einem Parkplatz gelandet. Zwischendurch wurden wir noch von der Polizei einer Gesichtskontrolle unterzogen, aber offensichtlich sahen wir harmlos aus und konnten gleich weiterfahren. Da wir nun nicht am exakten Ausgangspunkt der Wanderung waren, beschlossen wir die Wanderung, da sie eine Rundwanderung war, einfach an einem anderen Punkt zu beginnen. Also erst einmal zu Fuß durch Rosenthal, dann links ab Richtung Wetterfahnenfels, Bastei und Bertablick. Allerdings sind wir daran vorbei gelaufen und erst einmal am Rosengarten gelandet. Nach einem kurzen, steilen Abstieg kamen wir an der Schweizermühle an und damit am eigentlichen Ausgangspunkt unserer Wanderung. Von da ging es zum Nachbar, weiter zum Sachsenstein, der eine wunderschöne Aussicht bieten sollte. Wegen meiner Höhenangst wollte ich mir den Aufstieg lieber sparen, und habe Berndt, Maxi und Franzi allein die wunderschöne Aussicht genießen lassen. Der Aufstieg war wohl an einigen Stellen ziemlich eng (Rucksack sollte man vorher ablegen), aber insgesamt nicht so schwierig, so dass ich mich das nächste Mal auch trauen werde.
#





Dann war die Zeit ran für eine kleine Rast mit Imbiss. Es gab gesunden Apfel, Kohlrabi und ein Motivations-Bierchen mit vielen Vitaminen.



Von da ging es weiter zur Johanniswacht mit wunderschönem Ausblick und dann hinab zur Ottomühle. Obwohl der Andrang groß war, bekamen wir am Kiosk schnell unsere Bratwurst und Getränke. Das Angebot war recht vielseitig. Nach der Ottomühle haben wir uns den Daxenstein und die Großvaterstuhlaussicht und Bennohöhle gespart und sind gleich Richtung Kanzelsteinaussicht gewandert. Der Wanderweg ist sehr angenehm, immer leicht im Schatten und nicht besonders schwierig. Von der Kanzelsteinaussicht gab es wieder einen schönen Blick auf die Felsnadeln des Bielatals, ein Stückchen weiter entdeckten wir die Herkulessäulen und dann erreichten wir den Bielablick.
#



Kurz vor dem erneuten Abstieg zur Schweizermühle kamen wir noch am Rapunzelturm vorbei. Maxi ließ zwar ihr langes Haar herab, aber unten wollte sich einfach kein schöner Prinz finden und Franzi schien als Ersatz nicht geeignet, da zu kurz.




Nun wollten wir unbedingt noch den Bertablick erreichen, also nahmen wir den letzten Teil des Rundweges energiegeladen in Angriff. Den Wetterfahnenfels fanden wir noch ohne Mühe, den Bertablick und die Bastei zu finden war schon etwas schwieriger. Die Ausschilderung war nicht besonders gut und unsere Karte half uns auch nicht weiter. Aber Ende gut, alles gut und ich konnte noch ein Foto unmittelbar vor dem Bertablick machen. Direkt auf den Bertablick konnte man nicht, da dort gerade gebaut wird.






Glücklich erreichten wir gegen halb Fünf unser Auto auf dem Parkplatz wieder. Die Wanderung ist sehr zu empfehlen, da sie sehr abwechslungsreich ist, wunderschöne Aussichten bietet und auch für Untrainierte keine große Schwierigkeit darstellt.